Glückwünsche · Taufe
Glückwünsche zur Taufe
39 Texte in 6 Gruppen. Frei verwendbar.
Kurz, für die Karte
Wenn mehrere Gäste unterschreiben oder wenig Platz ist.
Alles Gute zur Taufe. Wir freuen uns, dass wir dabei sein dürfen.
Zur Taufe die herzlichsten Glückwünsche für euch drei.
Ein schöner Tag für eine schöne Familie. Alles Liebe.
Wir wünschen Lena einen Weg mit Menschen, die sie begleiten.
Herzliche Glückwünsche zum Tauftag. Es war ein schönes Fest.
Alles Gute für den kleinen Täufling und für euch.
Zur Taufe alles Liebe. Wir denken an euch.
Ausführlicher, für Familie und Paten
Wenn Platz da ist und die Karte mehr sagen soll als den Anlass.
Wir wünschen eurem Sohn Menschen, die ihn kennen, bevor er sich selbst kennt, und die bleiben, wenn er sich verändert.
Zur Taufe wünschen wir euch alles Gute. Möge dieser Tag der Anfang von vielen sein, an denen ihr alle zusammensteht.
Ein Tauftag ist ein Versprechen von vielen Leuten an ein Kind, das noch nichts davon weiß. Wir gehören dazu und freuen uns sehr.
Wir wünschen dir, dass du immer jemanden hast, den du fragen kannst, und dass du irgendwann selbst diese Person für jemanden wirst.
Alles Liebe zur Taufe. Wir wünschen eurer Tochter Neugier, Mut und ein Zuhause, in das sie zurückkommen kann.
Zur Taufe wünschen wir euch einen ruhigen, warmen Tag und eurem Kind ein Leben, in dem es sich getragen fühlt.
Möge dein Weg weit werden und dein Zuhause nah bleiben. Alles Gute zu deiner Taufe.
Als Patin oder Pate
Ein Patenbrief bleibt liegen und wird später gelesen. Deshalb hier mit Datum schreiben und in der Ich-Form.
Liebe Emma, heute bin ich deine Patin geworden. Das heißt: Du kannst mich immer fragen, auch das, was du deinen Eltern gerade nicht fragen willst.
Ich habe heute versprochen, für dich da zu sein. Ich habe es ernst gemeint, und ich werde dich daran erinnern, wenn du es vergisst.
Von heute an gehöre ich zu den Leuten, die auf dich aufpassen. Ich stehe dabei neben dir, nicht über dir.
Als dein Pate wünsche ich dir vor allem eins: dass du dich traust. Den Rest kriegen wir gemeinsam hin.
Ich weiß noch nicht, wer du wirst. Ich weiß nur, dass ich dabei sein möchte, wenn du es herausfindest.
Heute ist dein Tauftag. Ich schreibe dir das auf, weil du dich nicht daran erinnern wirst, und ich mich sehr.
Ohne religiösen Bezug
Für Gäste, die nicht in der Kirche sind, und für Familien, die den Tag eher als Familienfest begehen.
Wir freuen uns, dass wir heute dabei sein dürfen, und wünschen euch einen schönen Tag zu dritt und mit allen, die gekommen sind.
Alles Gute für euren Sohn. Möge er von vielen Menschen begleitet werden, ganz gleich, wie sie das nennen.
Ein Tag, an dem eine Familie zusammenkommt, ist immer ein guter Tag. Herzlichen Glückwunsch.
Wir wünschen eurer Tochter Schutz, Zuversicht und Leute, die zu ihr halten.
Alles Liebe zu diesem Tag. Wir freuen uns mit euch.
Zum Festtag eures Kindes wünschen wir euch alles Gute und viel Freude an allem, was noch kommt.
Zum Hineinschreiben in ein Buch
Die Widmung überdauert die Karte. Sie darf das Datum nennen.
Für Jonas, zu deiner Taufe am 14. Mai. Von deiner Patin, die an diesem Tag sehr aufgeregt war.
Dieses Buch gehört dir seit dem Tag deiner Taufe. Wir haben es ausgesucht, als du noch nicht lesen konntest.
Für dich, zur Taufe. Damit du später weißt, wer alles da war.
Zum Tauftag. Wenn du das hier selbst liest, ist viel Zeit vergangen, und wir denken immer noch an diesen Tag.
Für unser Patenkind, mit allem, was wir dir wünschen, und dem Versprechen, das wir heute gegeben haben.
Zur Taufe, von Oma und Opa. Wir sind da, wenn du uns brauchst.
Gebräuchliche Taufsprüche
Bibelverse, die in evangelischen und katholischen Taufen häufig verwendet werden. Die Eltern wählen den Spruch, nicht die Gäste. Wer auf eine Karte einen Vers setzt, setzt ihn zusätzlich zum Glückwunsch, nicht statt dessen.
Der Herr segne dich und behüte dich. (4. Mose 6,24)
Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen. (Psalm 91,11)
Ich bin bei euch alle Tage. (Matthäus 28,20)
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein. (Jesaja 43,1)
Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird es wohlmachen. (Psalm 37,5)
Die Liebe hört niemals auf. (1. Korinther 13,8)
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. (Psalm 139,5)
Selbst einen schreiben, in vier Schritten
Erst klären, welchen Text ihr braucht
Taufspruch oder Glückwunsch. Den Taufspruch wählen die Eltern vor der Taufe aus und besprechen ihn mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer. Der Glückwunsch ist der Text der Gäste und braucht keinen Bibelbezug.
Den Namen des Kindes verwenden
Anders als bei der Geburt steht er zur Taufe fest. Ein Gruß, der den Namen nennt, liest sich sofort persönlicher, und er macht die Karte im Nachhinein zuordenbar.
Den eigenen Platz im Leben des Kindes benennen
Pate, Großtante, Nachbar, Kollegin der Mutter. Genau das ist es, was das Kind später interessiert, wenn es die Karten aus der Kiste holt.
Bei Patenbriefen in der Ich-Form schreiben
Ein Patenbrief wird aufgehoben und in zehn oder fünfzehn Jahren gelesen. „Wir wünschen dir“ ist dann eine Floskel, „Ich habe heute versprochen“ ist ein Satz mit Absender.
Was in Karten regelmäßig danebengeht
Den Taufspruch auf die Glückwunschkarte setzen
Der Taufspruch gehört den Eltern. Wenn Gäste einen eigenen Vers auf die Karte schreiben, steht er in Konkurrenz zu dem, den die Familie ausgesucht hat. Wer einen Vers verwenden möchte, stellt ihn unter den eigenen Gruß statt an dessen Stelle.
Religiöse Sprache, die man selbst nicht spricht
Ein Gruß, der geliehen klingt, wirkt distanzierter als ein schlichter Satz. Wer mit Segenswünschen nichts anfangen kann, schreibt besser, was er tatsächlich meint.
Den Tag mit der Geburt verwechseln
Zur Taufe ist das Kind oft schon einige Monate alt. Glückwünsche zur Geburt wirken dann, als wäre die Karte lange liegengeblieben.
Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen Taufspruch und Glückwunsch zur Taufe?
- Der Taufspruch ist ein Bibelvers, den die Eltern vor der Taufe auswählen. Er wird im Gottesdienst verlesen und steht später in der Taufurkunde. Der Glückwunsch ist der Text, den Gäste auf die Karte schreiben. Er ist frei und braucht keinen religiösen Bezug.
- Wer sucht den Taufspruch aus?
- Die Eltern, meist in Absprache mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer. In manchen Gemeinden schlagen auch die Paten einen Vers vor. Gäste wählen keinen Taufspruch aus, sie schreiben Glückwünsche.
- Was schreibt man als Patin oder Pate?
- Einen Brief statt einer Karte, in der Ich-Form, mit Datum. Der Patenbrief wird aufgehoben und später vom Kind selbst gelesen. Er darf erzählen, wie der Tag war und was man versprochen hat. Eine Widmung im Buch erfüllt denselben Zweck, wenn ein Brief zu viel erscheint.
- Was schreibt man, wenn man selbst nicht religiös ist?
- Den Wunsch, den man tatsächlich hat: dass das Kind begleitet wird, dass es Menschen um sich hat, dass es sich etwas traut. Eine Taufe ist für die meisten Familien auch ein Familienfest, und ein herzlicher Gruß dazu passt immer.
Die Glückwünsche auf dieser Seite sind für Sagalino geschrieben und frei verwendbar. Die Taufsprüche sind Bibelstellen nach der Lutherbibel in gemeinfreier Fassung, jeweils mit Stellenangabe.
Wenn aus dem Gruß etwas werden soll, das bleibt
Eine Karte wird gelesen und weggelegt. Ein Buch, in dem das Kind selbst die Hauptrolle spielt, steht Jahre später noch im Regal. Die Vorschau ist kostenlos, bezahlt wird erst, wenn die Geschichte gefällt.
Weiter zu Glückwünschen zur Geburt, Glückwünschen zur Einschulung. Oder zu allen Anlässen.