Sagalino

Glückwünsche · Enkelkind

Geburtstagswünsche für Enkel und Enkelin

54 Texte in 8 Gruppen. Frei verwendbar.

Großeltern haben beim Geburtstag des Enkelkinds etwas, das niemand sonst hat: Sie wissen, wie alles angefangen hat. Das darf in der Karte stehen. Unten finden sich 54 Texte, sortiert nach dem Alter des Kindes, dazu welche für Enkelin und Enkel einzeln und welche für Großeltern, die weit weg wohnen. Danach steht, wie man selbst einen schreibt und was Enkelkinder gern überlesen.

Für das kleine Enkelkind (bis 3 Jahre)

Gelesen wird vor, von Mama oder Papa. Kurze, warme Sätze mit dem Namen und etwas, das man gemeinsam erlebt hat.

  • Alles Gute zum Geburtstag, kleine Mila. Oma und Opa haben dich lieb, bis zum Mond und wieder zurück.

  • Du bist heute zwei, Ben. Bei uns im Garten wartet schon das Planschbecken auf dich.

  • Herzlichen Glückwunsch, unser Schatz. Wir freuen uns jedes Mal, wenn du bei uns zur Tür hereinkommst.

  • Du bist heute ein Jahr älter und noch genauso süß. Opa hat dir etwas versteckt, such mal.

  • Alles Liebe zum Geburtstag, Emil. Wenn du bei uns bist, hört Oma auf, auf die Uhr zu schauen.

  • Heute bist du dran, kleine Frieda. Wir drücken dich ganz fest und machen später Kuchen.

  • Drei Jahre, unser Lieblingsmensch. Wir wünschen dir einen Tag voller Seifenblasen.

Für das Kindergartenkind (4 bis 6 Jahre)

In diesem Alter freuen sich Kinder über Dinge, die sie sich vorstellen können, und über Großeltern, die gern mitspielen.

  • Alles Gute zum vierten Geburtstag, Lotta. Opa übt schon, wie man eine Höhle baut, die nicht gleich einstürzt.

  • Du bist heute fünf. Das ist eine ganze Hand voll Jahre. Wir sind gespannt, was du uns beim nächsten Besuch beibringst.

  • Herzlichen Glückwunsch, Jonas. Oma hat sich überlegt, dass wir zum Geburtstag Pfannkuchen mit Gesicht machen.

  • Wir wünschen dir einen Tag, an dem du bestimmen darfst, was gespielt wird. Und Opa darf der Räuber sein.

  • Du wirst bald Schulkind, und wir sind schon jetzt stolz auf dich. Alles Gute zum sechsten Geburtstag.

  • Alles Liebe, Leni. Du fragst uns manchmal Dinge, auf die wir keine Antwort wissen. Das mögen wir an dir.

  • Heute bekommst du von uns Küsse, Kuchen und ein Geschenk, das man lesen und anschauen kann.

Für das Schulkind (7 bis 12 Jahre)

Schulkinder wollen ernst genommen werden. Ein Satz zu dem, was sie gerade beschäftigt, zählt mehr als ein Spruch.

  • Alles Gute zum siebten Geburtstag, Max. Wir hören gern, was du in der Schule erlebst, auch die schlechten Tage.

  • Du bist heute acht geworden. Wir finden, du hast dich in diesem Jahr sehr verändert, und es gefällt uns.

  • Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Clara. Beim nächsten Mal bringst du dein Buch mit, und wir lesen uns gegenseitig vor.

  • Zehn Jahre, zweistellig. Dein Opa sagt, so alt war er, als er das erste Mal mit dem Fahrrad zu seinem Opa gefahren ist. Komm gern mit dem Rad vorbei.

  • Du wirst elf, Lena, und wir wissen, dass dir Freunde jetzt wichtiger sind. Das ist in Ordnung. Unsere Tür steht trotzdem offen.

  • Alles Gute zum Geburtstag. Wir wünschen dir ein Jahr mit Dingen, die du dir selbst ausgesucht hast.

  • Wir gratulieren dem Fußballer, Bastler und Quatschkopf in unserer Familie. Schön, dass es dich gibt, Paul.

Für den Teenager (13 bis 17 Jahre)

Teenager lesen wenig und merken viel. Kurz, ehrlich und ohne Kinderton, ein Satz, der nicht peinlich ist.

  • Alles Gute zum 13. Geburtstag. Wir wissen, dass du jetzt anderes im Kopf hast als Oma und Opa. Wir sind trotzdem da.

  • Du wirst 14. Wir finden dich großartig, so wie du bist, und wir halten uns mit Ratschlägen zurück. Versprochen.

  • Herzlichen Glückwunsch, Sophie. Wenn du mal jemanden brauchst, der nichts bewertet, ruf uns an.

  • Du bist heute 15 und siehst Opa schon in die Augen, wenn du ihn ansiehst. Wir sind stolz auf den Weg, den du gehst.

  • Alles Gute zum 16. Geburtstag, Tim. Ein Geschenk in der Karte, ein Satz dazu: Du darfst uns alles erzählen.

  • Du wirst bald erwachsen, und wir haben dir noch nie gesagt, wie gern wir dich haben. Das holen wir hiermit nach.

  • Zum 17. Geburtstag das Beste für dich, Nele. Mach das, was dich interessiert, auch wenn es keiner versteht.

Aus der Ferne

Für Großeltern, die nicht dabei sein können. Diese Texte lassen sich auch als Sprachnachricht in eine Glückwunschbox sprechen.

  • Wir sind heute nicht bei dir, aber wir sitzen mit Kuchen am Tisch und denken an dich. Alles Gute zum Geburtstag.

  • Zwischen uns liegen 400 Kilometer, und trotzdem sind wir heute ganz nah. Herzlichen Glückwunsch, mein Schatz.

  • Oma hat dir eine Nachricht aufgesprochen, damit du ihre Stimme hörst. Wenn du sie anhörst, sitzt sie neben dir.

  • Wir haben dein Foto am Kühlschrank und schauen es jeden Morgen an. Heute schauen wir besonders lange. Alles Gute.

  • Bald sehen wir uns, und bis dahin schicken wir dir diese Nachricht. Hör sie dir an, wenn du Zeit hast, und ruf uns dann an.

  • Wir wären heute gern bei deiner Feier dabei. Pust die Kerzen für uns mit aus. Alles Liebe, Oma und Opa.

  • Du wohnst weit weg, aber du bist bei uns im Kopf und im Herzen jeden Tag. Zum Geburtstag das Allerbeste.

Für die Enkelin

Wenn der Text direkt an die Enkelin gehen soll, mit ihrem Namen und etwas, das nur zu ihr passt.

  • Meine liebe Enkelin, alles Gute zum Geburtstag. Du hast die Neugier deiner Mutter und das Lachen deiner Uroma, und wir sind sehr froh darüber.

  • Liebe Anna, du hast uns beigebracht, dass man auch mit sechs schon ziemlich genau weiß, was man will. Danke dafür.

  • Herzlichen Glückwunsch, unsere Prinzessin. Und falls dir das Wort nicht mehr gefällt, sag uns, wie wir dich lieber nennen sollen.

  • Zu deinem Geburtstag wünschen wir dir Mut, auch mal laut zu sein, und Freundinnen, auf die du dich verlassen kannst.

  • Du bist eine tolle junge Frau geworden, liebe Julia. Heute wird gefeiert, und wir sind stolz, dich zu kennen.

  • Alles Liebe zum Geburtstag, Enkelin. Wenn du bei uns bist, schmeckt der Kuchen besser, und wir wissen, warum.

Für den Enkel

Für den Enkel, der gerade Fußball, Dinos oder Computer im Kopf hat. Ein Satz dazu zeigt, dass man zuhört.

  • Mein lieber Enkel, alles Gute zum Geburtstag. Opa hat extra eine Baustelle im Garten für dich vorbereitet.

  • Lieber Felix, du wirst heute neun. Wir haben gehört, dass du jetzt alle Dinosaurier kennst. Beim nächsten Mal fragen wir dich ab.

  • Herzlichen Glückwunsch, unser Großer. Auch wenn du jetzt größer bist als Oma: Umarmen musst du sie trotzdem noch.

  • Zum Geburtstag wünschen wir dir einen Ball, der nicht in Nachbars Garten fliegt, und einen Tag ohne Hausaufgaben.

  • Alles Gute zum Geburtstag, Noah. Wir sind stolz auf deinen Einsatz, beim Sport und überhaupt.

  • Lieber Enkel, mit dir wird jeder Spaziergang ein Abenteuer. Bleib so, wie du bist, und feiere schön.

Zum Hineinschreiben in ein Buch

Wenn ein Buch das Geschenk ist, bleibt die Widmung stehen, wenn die Karte längst weg ist.

  • Für Mia, von Oma und Opa, zum fünften Geburtstag. Wir lesen es dir vor, bis du es selbst kannst.

  • Für dich, lieber Ben, zu deinem Geburtstag. Dieses Buch haben wir ausgesucht, weil du darin vorkommst.

  • Zum achten Geburtstag, von deinem Opa. Das Lesen kommt zuerst, das Vorlesen danach, und beides machen wir zusammen.

  • Für unser Enkelkind. Wenn du dieses Buch irgendwann in der Hand hältst und wir nicht mehr da sind, dann wisse: Wir hatten dich sehr gern.

  • Für Lena zum zehnten Geburtstag, mit einem Geheimnis auf Seite eins: Wir sind sehr stolz auf dich.

  • Dieses Buch ist von uns, damit du bei uns bist, auch wenn wir weit weg wohnen. Schlag es auf, wenn du uns vermisst.

  • Für den größten Leser, den wir kennen. Alles Gute zum Geburtstag, Paul. Oma und Opa, im November.

Selbst einen schreiben, in vier Schritten

  1. Den Namen und das Alter nennen

    Ein Satz mit dem Namen und der Zahl sagt dem Kind sofort: Das gilt mir. Bei älteren Enkeln genügt der Name allein.

  2. Eine gemeinsame Erinnerung hineinschreiben

    Das Planschbecken, die Pfannkuchen, die Radtour zu Opas Garten. Großeltern können das, weil sie dabei waren, und es ist der Satz, der später wieder gelesen wird.

  3. Etwas wünschen, das zum Alter passt

    Einem Kleinen einen Tag voller Seifenblasen, einem Schulkind Freunde und lange Nachmittage, einem Teenager Ruhe vor den Erwartungen der anderen.

  4. Bei Entfernung: die Stimme mitschicken

    Wer weit weg wohnt, kann den Text einsprechen und mit Fotos verschicken. Die Stimme der Großeltern kommt bei Kindern an, auch wenn sie die Karte kaum lesen.

Was in Karten regelmäßig danebengeht

  • Der Ton aus der Kindheit des Enkels, der jetzt zwölf ist

    „Mein kleiner Schatz“ ist für ein Kleinkind selbstverständlich. Ein Zwölfjähriger liest es vor Freunden und wünscht sich ein Loch im Boden. Der Ton darf mit dem Kind mitwachsen.

  • Ratschläge in der Karte

    „Lern fleißig, dann wird etwas aus dir“ ist als Liebe gemeint und kommt als Auftrag an. Der Geburtstag ist der eine Tag im Jahr, an dem es keinen braucht.

  • Vergleiche mit den anderen Enkeln

    Auch lobend gemeint sind sie heikel. Wer drei Enkel hat, schreibt drei Karten, und keine nennt den Namen der anderen.

  • Geld ohne ein persönliches Wort

    Der Schein ist willkommen, vor allem bei Älteren. Zwei Sätze von Hand dazu entscheiden, ob die Karte aufgehoben wird.

Häufige Fragen

Was schreibt man dem Enkel zum Geburtstag?
Seinen Namen, einen Wunsch, der zu seinem Alter passt, und eine Erinnerung, in der er und die Großeltern vorkommen. Bei kleinen Kindern darf es kurz und liebevoll sein, bei älteren ehrlich und ohne Kindersprache.
Wie schreibt man der Enkelin zum Geburtstag?
Genauso wie dem Enkel: persönlich, mit dem Namen und einem Satz, der zu ihr gehört. Was sie gerade mag, ob Pferde, Malen oder Fußball, ist ein besserer Aufhänger als jeder fertige Spruch. Ab etwa zwölf wirkt ein Kosename nicht mehr wie früher.
Wie viel Geld schenken Großeltern zum Geburtstag?
Das hängt von der Familie ab. Üblich sind bei kleinen Kindern 10 bis 30 Euro, bei Jugendlichen auch mehr. Eine feste Regel gibt es nicht. Wichtiger als der Betrag ist, dass ein persönlicher Satz dabei ist.
Wie gratuliert man aus der Ferne?
Mit einer Nachricht, die das Kind am Tag selbst bekommt: einem Anruf, einer Karte, die rechtzeitig ankommt, oder einem digitalen Gruß mit Foto und Sprachnachricht, den die Eltern per Link öffnen. Die eigene Stimme macht den Unterschied, auch bei Kindern, die noch nicht lesen können.

Alle Texte auf dieser Seite sind für Sagalino geschrieben und frei verwendbar, auch ohne Angabe der Quelle. Wer sie abschreibt, umstellt oder in eine Karte setzt, darf das ohne zu fragen.

Wenn aus dem Gruß etwas werden soll, das bleibt

Eine Karte wird gelesen und weggelegt. Ein Buch, in dem das Kind selbst die Hauptrolle spielt, steht Jahre später noch im Regal. Die Vorschau ist kostenlos, bezahlt wird erst, wenn die Geschichte gefällt. Zum Suchen und Entdecken gibt es das auch als Wimmelbuch, in dem sich das Kind und die Familie auf großen Doppelseiten verstecken.

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